Refe­ren­ten­ent­wurf “Jah­res­steu­er­ge­setz 2020”

Refe­ren­ten­ent­wurf “Jah­res­steu­er­ge­setz 2020”

Das Bun­des­mi­nis­te­ri­um der Finan­zen hat Mit­te Juli 2020 einen umfang­rei­chen Refe­ren­ten­ent­wurf für das Jah­res­steu­er­ge­setz 2020 (JStG 2020) ver­öf­fent­licht. Eine Viel­zahl der Ände­run­gen resul­tiert aus dem Uni­ons­recht, der Recht­spre­chung des EuGH und BFH sowie dem Ein­fluss der COVID-19-Pandemie. Nach­fol­gend haben wir für Sie die wich­tigs­ten Ände­run­gen aus dem umfang­rei­chen Geset­zes­pa­ket…

Umgang mit Coro­na in unse­rem Haus

Umgang mit Coro­na in unse­rem Haus

Sehr geehr­te Man­dan­ten, sehr geehr­te Damen und Her­ren, das Corona-Virus hat mitt­ler­wei­le nicht nur das öffent­li­che Leben, son­dern auch Tei­le der Wirt­schaft lahm­ge­legt. Wie Sie fest­ge­stellt haben, sind wir für Sie auf den Ihnen bekann­ten, übli­chen Kom­mu­ni­ka­ti­ons­we­gen gleich­wohl unver­än­dert und unein­ge­schränkt erreich­bar. Hier macht sich die in unse­ren Unter­neh­men…

Zur unver­hält­nis­mä­ßi­gen Geschäfts­füh­rer­ver­gü­tung bei gemein­nüt­zi­gen Ein­rich­tun­gen

Im Rah­men der mit § 55 AO vor­ge­schrie­be­nen Selbst­lo­sig­keit dür­fen gemein­nüt­zi­ge Ein­rich­tun­gen kei­ne Per­so­nen durch unver­hält­nis­mä­ßig hohe Ver­gü­tun­gen begüns­ti­gen. Wie die maß­geb­li­che Höhe der Ver­gü­tun­gen und die Unver­hält­nis­mä­ßig­keit zu berech­nen sind, ent­schied der BFH mit Urteil vom 12.03.2020 (Az. V R 5/17). Der Geschäfts­füh­rer einer in der psych­ia­tri­schen Arbeit…

Aktu­el­les zur Kon­zern­klau­sel des § 6a GrEStG

Anfang des Jah­res hat­te der BFH die lang erwar­te­ten Urtei­le zur Kon­zern­klau­sel des § 6a GrEStG ver­öf­fent­licht. Die­se sind zwi­schen­zeit­lich im Bun­des­ge­setz­steu­er­blatt ver­öf­fent­lich wor­den, sodass auch die Finanz­be­hör­den die Ent­schei­dun­gen all­ge­mein anwen­den wer­den. Auf­merk­sam­keit fin­det gegen­wär­tig eine aktu­el­le Ent­schei­dung des FG Düs­sel­dorf. Nach des­sen Urteil vom 20.05.2020 (Az. 7…

Nieß­brauchs­ge­mein­schaft ist ein­sei­tig nicht auf­lös­bar

Nieß­brauchs­ge­mein­schaft ist ein­sei­tig nicht auf­lös­bar

Im Rah­men einer vor­weg­ge­nom­me­nen Erb­fol­ge über­tra­gen Eltern oft­mals Ver­mö­gens­wer­te, ins­be­son­de­re (ver­mie­te­te) Immo­bi­li­en auf ihre Kin­der, behal­ten sich aber den Nieß­brauch dar­an vor (sog. Vor­be­halts­nieß­brauch). Bei mit schen­kungsteu­er­li­cher Wir­kung über­ge­hen­der Ver­mö­gens­sub­stanz kön­nen die Eltern damit ihre eige­ne Ver­sor­gung durch die ihnen zuste­hen­den Nut­zun­gen (z. B. Miet­ein­nah­men oder unent­gelt­li­che Selbst­nut­zung) sichern.…

Fami­li­en­heim­fahr­ten mit teil­ent­gelt­lich über­las­se­nem Fir­men­wa­gen

Im Rah­men einer beruf­lich ver­an­lass­ten dop­pel­ten Haus­halts­füh­rung kön­nen die Auf­wen­dun­gen für eine wöchent­li­che Heim­fahrt pau­schal mit EUR 0,30 für jeden vol­len Ent­fer­nungs­ki­lo­me­ter als Wer­bungs­kos­ten gel­tend gemacht wer­den. Ein Wer­bungs­kos­ten­ab­zug ist jedoch dann aus­ge­schlos­sen, wenn der Arbeit­ge­ber dem Arbeit­neh­mer ein Kfz unent­gelt­lich zur Ver­fü­gung stellt; ande­rer­seits ist in die­sen Fäl­len…

Kapi­tal­ein­künf­te mit geson­der­tem Steu­er­ta­rif: Kei­ne Steu­er­ermä­ßi­gung nach § 35a EStG

Kapi­tal­ein­künf­te mit geson­der­tem Steu­er­ta­rif: Kei­ne Steu­er­ermä­ßi­gung nach § 35a EStG

Nach § 35a EStG ermä­ßigt sich bei ent­spre­chen­der Antrag­stel­lung die tarif­li­che Ein­kom­men­steu­er für haus­halts­na­he Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis­se, haus­halts­na­he Dienst­leis­tun­gen und Hand­wer­k­erleis­tun­gen um 20 % der getra­ge­nen Auf­wen­dun­gen, maxi­mal um bestimm­te Höchst­be­trä­ge. In dem vom BFH mit Beschluss vom 28.04.2020 ent­schie­de­nen Ver­fah­ren (Az. VI R 54/17) war strei­tig, ob die­se Steu­er­ermä­ßi­gung auch…

Per­so­nel­le Ver­flech­tung bei mit­un­ter­neh­me­ri­scher Betriebs­auf­spal­tung über Komplementär-GmbH

Bei einer Betriebs­auf­spal­tung han­delt es sich um eine Dop­pel­ge­sell­schaft, in der die betrieb­li­chen Funk­tio­nen eines wirt­schaft­lich ein­heit­li­chen Unter­neh­mens auf zwei recht­lich selbst­stän­di­ge Unter­neh­men auf­ge­teilt sind. Vor­aus­set­zung ist, dass eine enge sach­li­che (Ver­mie­tung einer wesent­li­chen Betriebs­grund­la­ge) und per­so­nel­le (ein­heit­li­cher geschäft­li­cher Betä­ti­gungs­wil­len) Ver­flech­tung besteht. Die sog. erwei­ter­te Kür­zung bei der Gewer­be­steu­er,…

Rück­stel­lun­gen für unge­wis­se Ver­bind­lich­kei­ten bei eigen­be­trieb­li­chem Inter­es­se

Rück­stel­lun­gen für unge­wis­se Ver­bind­lich­kei­ten haben eine gro­ße Bedeu­tung bei der Erstel­lung des Jah­res­ab­schlus­ses und für die steu­er­li­che Gewinn­ermitt­lung. Sie stel­len daher einen Schwer­punkt bei steu­er­li­chen Außen­prü­fun­gen dar und sind regel­mä­ßig streit­an­fäl­lig. Die Bil­dung einer steu­er­li­chen Rück­stel­lung für unge­wis­se Ver­bind­lich­kei­ten setzt eine Schuld gegen­über einem Drit­ten (Außen­ver­pflich­tung) vor­aus; die Bil­dung…

For­schungs­zu­la­gen­ge­setz

For­schungs­zu­la­gen­ge­setz

Am 14.12.2019 hat der Bun­des­tag das Gesetz zur steu­er­li­chen För­de­rung von For­schung und Ent­wick­lung (For­schungs­zu­la­gen­ge­setz – FZulG) ver­ab­schie­det. Die­ses soll klei­ne und mit­tel­stän­di­sche Betrie­be bei bestimm­ten Forschungs- und Ent­wick­lungs­pro­jek­ten über eine staat­li­che Bei­hil­fe unter­stüt­zen. Dies betrifft sowohl Eigenforschungs- als auch Auf­trags­for­schungs­pro­jek­te. Wer ist begüns­tigt? Von dem neu­en FZulG begüns­tigt…

BMF ver­öf­fent­licht aktua­li­sier­ten Ent­wurf des Anwen­dungs­schrei­bens  zur Sen­kung der Umsatz­steu­er­sät­ze

BMF ver­öf­fent­licht aktua­li­sier­ten Ent­wurf des Anwen­dungs­schrei­bens zur Sen­kung der Umsatz­steu­er­sät­ze

Am spä­ten Nach­mit­tag des 23. Juni hat das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um die ers­te Über­ar­bei­tung sei­nes 11 Tage zuvor ver­öf­fent­lich­ten ers­ten Ent­wurfs des v.g. Anwen­dungs­schrei­bens ver­öf­fent­licht. Konn­te man dem BMF für die Erst­fas­sung noch zugu­te­hal­ten, dass eini­ge Unschär­fen und Zwei­fel dar­an, ob dem Ver­fas­ser die in der Pra­xis vor­kom­men­den Fäl­le wirk­lich bekannt…