Grund­satz­ur­teil zur Arbeits­zeit­er­fas­sung: Das BAG kommt dem Gesetz­ge­ber bei der Erfas­sung der Arbeits­zeit zuvor

Grund­satz­ur­teil zur Arbeits­zeit­er­fas­sung: Das BAG kommt dem Gesetz­ge­ber bei der Erfas­sung der Arbeits­zeit zuvor

Mit sei­ner Ent­schei­dung vom 13. Sep­tem­ber 2022 (Az. 1 ABR 22/21) sorgt das BAG für einen Pau­ken­schlag. Danach gilt die vom EuGH vor­ge­ge­be­ne Pflicht aller Arbeit­ge­ber, die Arbeits­zeit ihrer Beschäf­tig­ten sys­te­ma­tisch zu erfas­sen, bereits jetzt. Dies dürf­te weit­rei­chen­de Aus­wir­kun­gen auf die zukünf­ti­ge Pra­xis haben. Der Fall und die Ent­schei­dung Die… 

Zur Erfor­der­lich­keit eines häus­li­chen Arbeitszimmers

Zur Erfor­der­lich­keit eines häus­li­chen Arbeitszimmers

Auf­wen­dun­gen für ein häus­li­ches Arbeits­zim­mer kön­nen grund­sätz­lich nicht steu­er­min­dernd berück­sich­tigt wer­den. Anders ist dies, wenn für die betrieb­li­che oder beruf­li­che Tätig­keit kein ande­rer Arbeits­platz zur Ver­fü­gung steht. In die­sem Fall kön­nen Auf­wen­dun­gen bis zu EUR 1.250 aner­kannt wer­den. Bil­det das Arbeits­zim­mer den Mit­tel­punkt der gesam­ten betrieb­li­chen oder beruf­li­chen Betä­ti­gung, können… 

Job Bene­fit: Lohn- und umsatz­steu­er­li­che Behand­lung von Fahr­rä­dern und E‑Bikes

Job Bene­fit: Lohn- und umsatz­steu­er­li­che Behand­lung von Fahr­rä­dern und E‑Bikes

Job Bene­fit: Lohn- und umsatz­steu­er­li­che Behand­lung von Fahr­rä­dern und E‑Bikes Bei der Über­las­sung arbeit­ge­b­er­ei­ge­ner oder arbeit­ge­ber­seits geleas­ter Fahr­rä­der bzw. ver­kehrs­recht­lich als Fahr­rad (kei­ne Kennzeichen‑, Versicherungs- oder Füh­rer­schein­pflicht) ein­zu­ord­nen­der E‑Bikes an Arbeit­neh­mer auch zur Pri­vat­nut­zung sind für die lohn- und umsatz­steu­er­li­che Wür­di­gung eine Viel­zahl von Fäl­len zu unter­schei­den. Der koordinierte… 

Betriebs­ver­an­stal­tun­gen: Berück­sich­ti­gung von „No-Show-Kosten“

Betriebs­ver­an­stal­tun­gen: Berück­sich­ti­gung von „No-Show-Kosten“

Arbeits­lohn kann nicht nur in bar, son­dern auch durch jed­we­de Form geld­wer­ter Vor­tei­le geleis­tet wer­den. Lohn­steu­er­lich stel­len die Zuwen­dun­gen des Arbeit­ge­bers an Arbeit­neh­mer im Rah­men von Betriebs­ver­an­stal­tun­gen unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen und Aus­nah­men grund­sätz­lich solch einen „geld­wer­ten Vor­teil“ dar. Für die Ermitt­lung des ggf. lohn­steu­er­pflich­ti­gen Anteils sind alle damit unmittelbar… 

Abgren­zung zwi­schen Geld­leis­tung und Sachbezug

Abgren­zung zwi­schen Geld­leis­tung und Sachbezug

Ein­nah­men kön­nen sowohl in Geld als auch in Gel­des­wert bestehen. Ins­be­son­de­re im Bereich der Ein­künf­te aus nicht­selb­stän­di­ger Arbeit unter­schei­det man zwi­schen Geld­leis­tun­gen (Bar­lohn) und Sach­be­zü­gen (Sach­lohn). Wäh­rend Geld­leis­tun­gen regel­mä­ßig nach dem Prin­zip der indi­vi­du­el­len wirt­schaft­li­chen Leis­tungs­fä­hig­keit besteu­ert wer­den, grei­fen für die Besteue­rung von Sach­be­zü­gen oft­mals steu­er­li­che Erleich­te­run­gen bei­spiels­wei­se in… 

Fami­li­en­heim­fahr­ten mit teil­ent­gelt­lich über­las­se­nem Firmenwagen

Im Rah­men einer beruf­lich ver­an­lass­ten dop­pel­ten Haus­halts­füh­rung kön­nen die Auf­wen­dun­gen für eine wöchent­li­che Heim­fahrt pau­schal mit EUR 0,30 für jeden vol­len Ent­fer­nungs­ki­lo­me­ter als Wer­bungs­kos­ten gel­tend gemacht wer­den. Ein Wer­bungs­kos­ten­ab­zug ist jedoch dann aus­ge­schlos­sen, wenn der Arbeit­ge­ber dem Arbeit­neh­mer ein Kfz unent­gelt­lich zur Ver­fü­gung stellt; ande­rer­seits ist in die­sen Fällen… 

Lohn­steu­er: zusätzlich zum Arbeits­lohn erbrach­te Leistungen

Lohn­steu­er: zusätzlich zum Arbeits­lohn erbrach­te Leistungen

Zusätzlich zum ohne­hin geschul­de­ten Arbeits­lohn durch den Arbeit­ge­ber erbrach­te Leis­tun­gen können nach beson­de­ren Rege­lun­gen des EStG steu­er­frei sein oder pau­schal besteu­ert wer­den – z. B. Kindergarten- oder Fahrtkostenzuschüsse, freie Inter­net­nut­zung u. a. Mit dem kürzlich veröffentlichten Urteil vom 01.08.2019 (Az. VI R 32/18) hat der BFH den Anwen­dungs­be­reich dieser… 

Kein Direkt­an­spruch bei feh­len­der Leistungserbringung

Kein Direkt­an­spruch bei feh­len­der Leistungserbringung

Das EuGH-Urteil Reem­ts­ma vom 15.03.2007 (Az. C‑35/05) kre­ierte einen sog. Direkt­an­spruch. Dem­nach kann ein vor­steu­er­ab­zugs­be­rech­tig­ter Rechnungsempfänger, der eine gesetz­lich nicht geschul­de­te, aber ordnungsgemäß aus­ge­wie­se­ne Steu­er an den Leis­ten­den gezahlt hat, eine Erstat­tung von der Finanz­ver­wal­tung ver­lan­gen, wenn eine Rückzahlung der Umsatz­steu­er für den Rech­nungs­aus­stel­ler auf­grund sei­ner Zahlungsunfähigkeit übermäßig erschwert… 

Her­aus­for­de­run­gen für die Erstel­lung und Prü­fung des Lageberichts

Her­aus­for­de­run­gen für die Erstel­lung und Prü­fung des Lageberichts

Im Dezem­ber 2017 ver­ab­schie­de­te das Insti­tut der Wirt­schafts­prü­fer (IDW) den Prü­fungs­stan­dard „Prü­fung des Lage­be­richts im Rah­men der Abschluss­prü­fung“ (IDW PS 350 n. F.) in neu­er Fas­sung. Anzu­wen­den ist der neue Stan­dard für die Prü­fung von Lage­be­rich­ten für Berichts­zeit­räu­me, die am oder nach dem 15. Dezem­ber 2018 begin­nen, mit der…