Aus­ga­ben für ein Erst­stu­di­um gel­ten nicht als Wer­bungs­kos­ten

Auf­wen­dun­gen für die eige­ne Berufs­aus­bil­dung kön­nen als Son­der­aus­ga­ben bis zu jähr­lich EUR 6.000 — frü­her EUR 4.000 – gel­tend gemacht wer­den. Sie kön­nen zudem nur mit Ein­künf­ten ver­rech­net wer­den, die im sel­ben Jahr erzielt wur­den; feh­len Ein­nah­men, wir­ken sich die Son­der­aus­ga­ben steu­er­lich also nicht aus. Dem­ge­gen­über kön­nen Wer­bungs­kos­ten mit­tels Ver­lust­vor­trag Jahr für Jahr…

Umsatz­steu­er: Aktu­el­les zum Vor­steu­er­ver­gü­tungs­ver­fah­ren

Inter­na­tio­nal agie­ren­de Unter­neh­men wer­den viel­fach mit aus­län­di­scher Umsatz­steu­er belas­tet. Die­se kannkei­nes­falls in der eige­nen inlän­di­schen Umsatzsteuer-Voranmeldung bzw. Jah­res­er­klä­rung abge­zo­gen wer­den. Sofern die Unter­neh­men nicht im jewei­li­gen aus­län­di­schen Staat selbst erklä­rungs­pflich­tig sind, greift das wesent­lich ein­fa­che­re Vorsteuer-Vergütungsverfahren. Mit des­sen Neu­re­ge­lung im Jahr 2010 wur­de zumin­dest die Erstat­tung zwi­schen den EU-Mitgliedstaaten…

Aus­wir­kun­gen der Aus­brei­tung des Corona-Virus auf die Rech­nungs­le­gung zum Stich­tag 31. Dezem­ber 2019

Am 4. März 2020 hat sich das Insti­tut der Wirt­schafts­prü­fer (IDW) in einem fach­li­chen Hin­weis zu den Aus­wir­kun­gen der Aus­brei­tung des Corona-Virus auf die Rech­nungs­le­gung zum Stich­tag 31. Dezem­ber 2019 geäu­ßert. Zusam­men­fas­send kommt das IDW zur Auf­fas­sung, dass das Auf­tre­ten des Corona-Virus als welt­wei­te Gefahr einen fort­dau­ern­den Pro­zess und…

Häu­fi­ge Fra­gen zum The­ma Coro­na und Steu­ern

I. Ein­lei­tung Das Bun­des­mi­nis­te­ri­um der Finan­zen und die obers­ten Finanz­be­hör­den der Län­der haben ver­schie­de­ne steu­er­li­che Erleich­te­run­gen beschlos­sen, um die von der Corona-Krise unmit­tel­bar und nicht uner­heb­lich betrof­fe­nen Steu­er­pflich­ti­gen zu ent­las­ten. Ziel ist es, die Liqui­di­tät bei Unter­neh­men zu ver­bes­sern, die durch die Corona-Krise in wirt­schaft­li­che Schwie­rig­kei­ten gera­ten sind. So…

Besteue­rung beim Ver­kauf einer Immo­bi­lie mit einem Arbeits­zim­mer

Der Gewinn aus dem Ver­kauf einer Pri­vat­im­mo­bi­lie muss nicht ver­steu­ert wer­den, wenn sie zwi­schen Erwerb und Ver­äu­ße­rung oder im Jahr und den bei­den Jah­ren vor der Ver­äu­ße­rung zu eige­nen Wohn­zwe­cken genutzt wur­de. Die Finanz­ver­wal­tung (BMF-Schreiben vom 05.10.2000) ver­tritt jedoch die Mei­nung, dass dies nicht für den auf das häus­li­che…

Kauf­preis­auf­tei­lung für Gebäude-AfA mit­tels Arbeits­hil­fe des BMF

Im Zuge der Anschaf­fung eines bebau­ten Grund­stü­ckes ist ertrag­steu­er­lich eine Auf­tei­lung des Kauf­prei­ses vor­zu­neh­men: in einen Teil für das abschrei­bungs­fä­hi­ge Gebäu­de und einen Teil für den Grund und Boden, der kei­ner Abschrei­bung unter­liegt. Ein vom FG Berlin-Brandenburg mit Urteil vom 14.08.2019, Az. 3 K 3137/19, ent­schie­de­ner Fall zeigt zum…

Maß­geb­lich­keit nach dem Inkraft­tre­ten des Bil­MoG

Der BFH hat mit Urteil vom 20.11.2019 (Az. XI R 46/17) die bis­lang noch offe­ne Fra­ge ent­schie­den, ob auch nach Inkraft­tre­ten des Bil­MoG vom 25. Mai 2009 (BGBl. 2009, 1102) der Han­dels­bi­lanz­wert einer Rück­stel­lung gegen­über einem höhe­ren steu­er­recht­li­chen Rück­stel­lungs­wert die Ober­gren­ze bil­det. Eine GmbH hat­te für Ver­pflich­tun­gen zur Rekul­ti­vie­rung…