Mie­ter­ab­fin­dun­gen als anschaf­fungs­na­he Herstellungskosten

Mie­ter­ab­fin­dun­gen als anschaf­fungs­na­he Herstellungskosten

Abfin­dungs­zah­lun­gen an Mie­ter zur vor­zei­ti­gen Räu­mung stel­len nach BFH-Rechtsprechung ori­gi­nä­re Her­stel­lungs­kos­ten dar, wenn mit die­sen Zah­lun­gen das Ziel einer Neu­be­bau­ung ver­folgt wird. Das FG Müns­ter hat­te in sei­nem Urteil vom 12.11.2021 (Az. 4 K 1941/20 F) die Rechts­fra­ge zu klä­ren, ob ent­spre­chen­de Mie­ter­ab­fin­dun­gen auch als sog. anschaf­fungs­na­he Her­stel­lungs­kos­ten (§ 6… 

Grund­er­werb­steu­er bei Umstruk­tu­rie­rung eines Ein­zel­un­ter­neh­mens auf neu­ge­grün­de­te GmbH?

Grund­er­werb­steu­er bei Umstruk­tu­rie­rung eines Ein­zel­un­ter­neh­mens auf neu­ge­grün­de­te GmbH?

Die Kon­zern­klau­sel i.S.d. § 6a GrEStG gewährt grund­er­werb­steu­er­li­che Ver­güns­ti­gun­gen bei bestimm­ten Umstruk­tu­rie­run­gen im Kon­zern­ver­bund. So ist bei­spiels­wei­se eine dem Umwand­lungs­ge­setz unter­lie­gen­de Umstruk­tu­rie­rung einer Immobilien-GmbH auf das Ein­zel­un­ter­neh­men einer natür­li­chen Per­son bei Ein­hal­tung wei­te­rer gesetz­li­cher Vor­ga­ben von der Grund­er­werb­steu­er befreit. Der umge­kehr­te Fall, also die Umwand­lung eines von einer natürlichen… 

Wider­ruf der Opti­on zur Umsatz­steu­er­pflicht bei Grundstücksverkäufen

Wider­ruf der Opti­on zur Umsatz­steu­er­pflicht bei Grundstücksverkäufen

Umsät­ze, die unter das Grund­er­werb­steu­er­ge­setz fal­len, sind umsatz­steu­er­frei (§ 4 Nr. 9a) UStG). Der Ver­käu­fer kann einen der­ar­ti­gen Umsatz aber als umsatz­steu­er­pflich­tig behan­deln, wenn der Käu­fer das Grund­stück aus­schließ­lich für Umsät­ze ver­wen­det (oder zu ver­wen­den beab­sich­tigt), die den Vor­steu­er­ab­zug nicht aus­schlie­ßen (§ 9 UStG). Die Inan­spruch­nah­me die­ser Opti­on muss… 

Kei­ne Ein­kom­men­steu­er auf Ver­äu­ße­rungs­ge­winn für häus­li­ches Arbeitszimmer

Kei­ne Ein­kom­men­steu­er auf Ver­äu­ße­rungs­ge­winn für häus­li­ches Arbeitszimmer

Rea­li­sier­te Wert­stei­ge­run­gen von im Pri­vat­ver­mö­gen gehal­te­nen Grund­stü­cken und Gebäu­den wer­den grund­sätz­lich im Rah­men sog. pri­va­ter Ver­äu­ße­rungs­ge­schäf­te (§ 22 Nr. 2 i.V.m. § 23 EStG) besteu­ert, wenn bei ihnen der Zeit­raum zwi­schen Anschaf­fung und Ver­äu­ße­rung nicht mehr als zehn Jah­re beträgt. Die Ver­äu­ße­rung einer den eige­nen Wohn­zwe­cken die­nen­de Immo­bi­lie stellt… 

Reform der Grund­er­werb­steu­er – Ver­schär­fung für die sog. Share-Deals

Reform der Grund­er­werb­steu­er – Ver­schär­fung für die sog. Share-Deals

Bereits im Früh­jahr 2019 wur­de der ers­te Gesetz­ent­wurf zur Reform der Grund­er­werb­steu­er (GrESt) vor­ge­stellt, der vor allem im Zusam­men­hang mit Anteils­er­wer­ben an grund­be­sit­zen­den Gesell­schaf­ten – sog. Share-Deals – grö­ße­re Ver­än­de­run­gen bedeu­tet. Nach einem etwas ange­pass­ten Ent­wurf aus Herbst 2019 ruh­te das Gesetz­ge­bungs­ver­fah­ren man­gels poli­ti­scher Eini­gung und ver­fas­sungs­recht­li­cher Fra­gen allerdings.… 

Vor­steu­er­ab­zug bei Errich­tung gemischt genutz­ter Gebäude

Vor­steu­er­ab­zug bei Errich­tung gemischt genutz­ter Gebäude

Bei der Errich­tung gemischt genutz­ter Gebäu­de stellt sich die Fra­ge, wel­cher Auf­tei­lungs­maß­stab für die Inan­spruch­nah­me des aus den Her­stel­lungs­kos­ten begehr­ten Vor­steu­er­ab­zugs sach­ge­recht ist. In Betracht zu zie­hen sind grund­sätz­lich ent­we­der ein Flächen- oder ein Umsatz­schlüs­sel. Der BFH kon­kre­ti­siert in sei­nem Urteil vom 11.11.2020 (Az. XI R 7/20) sei­ne diesbezüglich… 

Pri­va­tes Ver­äu­ße­rungs­ge­schäft bei Zwangs­ver­stei­ge­rung eines Grundstücks

Wer­den dem Pri­vat­ver­mö­gen zuge­ord­ne­te Grund­stü­cke inner­halb eines Zehn­jah­res­zeit­raums nach Anschaf­fung ver­äu­ßert, löst die­ser Vor­gang regel­mä­ßig den Tat­be­stand eines sog. pri­va­ten Ver­äu­ße­rungs­ge­schäfts i.S.d. § 23 EStG aus. Vor die­sem Hin­ter­grund hat­te sich das FG Düs­sel­dorf in sei­nem Beschluss vom 26.11.2020 (Az. 2 V 2664/20 A (E)) mit der Fra­ge zu beschäftigen,… 

Aktu­el­les zur Kon­zern­klau­sel des § 6a GrEStG

Anfang des Jah­res hat­te der BFH die lang erwar­te­ten Urtei­le zur Kon­zern­klau­sel des § 6a GrEStG ver­öf­fent­licht. Die­se sind zwi­schen­zeit­lich im Bun­des­ge­setz­steu­er­blatt ver­öf­fent­lich wor­den, sodass auch die Finanz­be­hör­den die Ent­schei­dun­gen all­ge­mein anwen­den wer­den. Auf­merk­sam­keit fin­det gegen­wär­tig eine aktu­el­le Ent­schei­dung des FG Düs­sel­dorf. Nach des­sen Urteil vom 20.05.2020 (Az. 7… 

Nieß­brauchs­ge­mein­schaft ist ein­sei­tig nicht auflösbar

Nieß­brauchs­ge­mein­schaft ist ein­sei­tig nicht auflösbar

Im Rah­men einer vor­weg­ge­nom­me­nen Erb­fol­ge über­tra­gen Eltern oft­mals Ver­mö­gens­wer­te, ins­be­son­de­re (ver­mie­te­te) Immo­bi­li­en auf ihre Kin­der, behal­ten sich aber den Nieß­brauch dar­an vor (sog. Vor­be­halts­nieß­brauch). Bei mit schen­kungsteu­er­li­cher Wir­kung über­ge­hen­der Ver­mö­gens­sub­stanz kön­nen die Eltern damit ihre eige­ne Ver­sor­gung durch die ihnen zuste­hen­den Nut­zun­gen (z. B. Miet­ein­nah­men oder unent­gelt­li­che Selbst­nut­zung) sichern.… 

Erwei­ter­te Kür­zung bei Scha­dens­er­satz­zah­lun­gen des Mieters

Zur Ver­mei­dung von Gewer­be­steu­er bei Gesell­schafts­for­men, die zwar auf­grund ihrer Rechts­form der Gewer­be­steu­er unter­lie­gen, aber ihre Erträ­ge nahe­zu aus­schließ­lich aus einer grund­be­sitz­ver­wal­ten­den Tätig­keit bezie­hen (haupt­säch­lich ver­mö­gens­ver­wal­ten­de Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten und gewerb­lich gepräg­te Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten) kann auf Antrag die sog. erwei­ter­te Kür­zung gewährt wer­den (§ 9 Nr. 1 S. 2 GewStG). Die Kür­zung kön­nen nur Unternehmen…