Tat­säch­li­che Durch­füh­rung eines Gewinnabführungsvertrags

Im Rah­men einer körperschaft- und gewer­be­steu­er­li­chen Organ­schaft muss sich eine Organ­ge­sell­schaft durch einen Gewinn­ab­füh­rungs­ver­trag ver­pflich­ten, ihren gan­zen Gewinn an den Organ­trä­ger abzu­füh­ren. Der Gewinn­ab­füh­rungs­ver­trag unter­liegt dabei stren­gen for­ma­lis­ti­schen Anfor­de­run­gen, ins­be­son­de­re muss er auf min­des­tens fünf Jah­re abge­schlos­sen und wäh­rend sei­ner gesam­ten Gel­tungs­dau­er auch tat­säch­lich durch­ge­führt wer­den. Da die Voraussetzungen… 

EuGH-Urteile zur umsatz­steu­er­li­chen Organschaft

EuGH-Urteile zur umsatz­steu­er­li­chen Organschaft

Der EuGH hat auf Vor­la­ge durch den Bun­des­fi­nanz­hof am 1. Dezem­ber 2022 (Rs C‑141/20 und Rs C‑269/20) über die deut­schen Rege­lun­gen zur umsatz­steu­er­li­chen Organ­schaft ent­schie­den. Wir stel­len die bei­den Urtei­le vor und geben eine ers­te Ein­schät­zung. Finanz­amt Kiel gegen Nord­deut­sche Gesell­schaft für Dia­ko­nie Nach dem Urteil in der Rs…